Ágnes Kohlmann

Was ist Ihr Spezial- oder Forschungsgebiet? Wie lange beschäftigen Sie Sich mit diesem Thema? Wie lange unterrichten Sie an der KPPU?
Seit 1995 unterrichte ich an der KPPU.
Seit 2016 unterrichte ich an der Katholischen Péter-Pázmány-Universität, wo ich auch mein Studium in Germanistik gemacht habe. Meine Forschungsschwerpunkte sind: Fremdsprachenerwerb mit Legasthenie, Wortschatzerwerb, die Struktur des mentalen Lexikons und neulich pragmatische Kompetenz und Legasthenie.

Haben Sie Erfahrungen in der letzten Zeit über den Unterricht und die Studierenden ausländischer Universitäten?
Im Rahmen des Programms ERASMUS+ Dozentenmobilität war ich vor einigen Monaten in Nagyvárad, wo ich über Legasthenie und den fremdsprachigen Wortschatz Vorlesungen und Seminare gehalten habe.

Was meinen Sie, warum wählen relativ viele ausländische Studenten Ihre Veranstaltung?
Einerseits werden solche Veranstaltungen gewählt, die an der Heimatuniversität anerkennen werden, andererseits werden auch solche Kurse gewählt, die den ausländischen StudentInnen an ihrer Universität nicht angeboten werden.

Was für Erfahrungen haben Sie bezüglich der Ihre Veranstaltung besuchenden AuslandsstudentInnen?
Ich habe meist positive Erfahrungen mit den Studierenden, die bei uns studieren. Die Erasmus-StudentInnen, die aus Deutschland kommen, sind in der Regel sehr aufgeschlossen und aktiv, diejenige, die nicht aus Deutschland kommen, haben oft Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache, und das beeinträchtigt ihre aktive Teilnahme an den Kursen.

Haben Sie die Möglichkeit, Ungarn und die ungarische Kultur den AuslanddstudentInnen vorzustellen?
Das hängt grundsätzlich von dem jeweiligen Kurs ab. Ich versuche – soweit möglich – auch auf interkulturelle Aspekte aufmerksam zu machen.

Finden Sie einen  relevanten Unterschied zwischen den Erwartungen der ausländischen und der ungarischen Studierenden?
Bis jetzt habe ich keinen Unterschied in den Erwartungen der ungarischen und deutschen StudentInnen bemerkt.

Beraten Sie Ihre ungarischen StudentInnen bei ihren Erasmus-Studien? Nach welchen Gesichtspunkten?
Ja, ich schlage ihnen vor, solche Lehrveranstaltungen zu belegen, die sie einerseits nachträglich können anerkennen lassen, andererseits solche Kurse zu wählen, die sie bei uns nicht angeboten werden. Unsere Studierenden müssen meistens auch ihre Deutschkenntnisse verbessern, deshalb brauchen sie auch solche Lehrveranstaltungen, wo sie ihre Sprachkenntnisse vertiefen können.

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