Péter Lőkös

Was ist Ihr Spezial- oder Forschungsgebiet? Wie lange beschäftigen Sie Sich mit diesem Thema? Wie lange unterrichten Sie an der KPPU?
Ich studierte Germanistik und Romanistik an der Eötvös-Loránd-Universität. Seit 1999 bin ich Universitätsdozent am Lehrstuhl für Germanistik der Péter-Pázmány-Katholischen Universität. Meine Forschungsschwerpunkte sind: deutsch-ungarische bzw. österreichisch-ungarische literatur- und kulturgeschichtliche Beziehungen bzw. das Schrifttum der Siebenbürger Sachsen in der Frühen Neuzeit.

Haben Sie während Ihrer Universitätsstudien eine ausländische Unversität besucht und dabei eine Lehrveranstaltung belegt?
Als Germanistikstudent hatte ich die Möglichkeit 1986 ein Semester an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu studieren (Deutsch als Fremdsprache).

Haben Sie schon an einer ausländischen Universität unterrichtet oder geforscht, oder mit den dortigen Lehrenden eine Kooperation gehabt?
Als Postgraduierter war ich mehrmals mit verschiedenen Stipendien in Österreich (Universität Wien), ich hatte und habe dort die Möglichkeit in Bibliotheken bzw. Archiven zu forschen.

Was meinen Sie, warum wählen relativ viele ausländische Studenten Ihre Veranstaltung?
Vor allem solche Kurse werden gewählt, die den ausländischen StudentInnen an ihrer Universität nicht angeboten werden (z.B. Verfilmung literarischer Werke, Kulturgeschichte der Deutschen im Königreich Ungarn, Barockliteratur).

Was für Erfahrungen haben Sie bezüglich der Ihre Veranstaltung besuchenden AuslandsstudentInnen?
Die meisten Erasmus-StudentInnen kommen aus Deutschland, sie sind immer sehr aufgeschlossen und aktiv in den Seminaren.

Haben Sie die Möglichkeit, Ungarn und die ungarische Kultur den AuslanddstudentInnen vorzustellen?
Ich versuche – soweit möglich – auch auf interkulturelle Aspekte aufmerksam zu machen, dafür sind die StudentInnen immer sehr dankbar.

Finden Sie einen relevanten Unterschied zwischen den Erwartungen der ausländischen und der ungarischen Studierenden?
Die deutschen Erasmus StudentInnen haben selbstverständlich keine sprachlichen Schwierigkeiten, sie brauchen – im Gegensatz zu den ungarischen StudentInnen – die Vertiefung der Sprachkenntnisse nicht.

Wie können Sie Ihren AuslanndsstudentInnen die Geistigkeit und Vergangenheit unserer Universität vorstellen?
Ich spreche ihnen immer ein bisschen über unseren Lehrstuhl, über unsere Forschungsschwerpunkte. Außerdem rate ich ihnen im Internet diesbezügliche Informationen zu sammeln.

Beraten Sie Ihre ungarischen StudentInnen bei ihren Erasmus-Studien? Nach welchen Gesichtspunkten?
Ich rate auch unseren StudentInnen sich für ein DAAD- oder ÖAD-Stipendium zu bewerben, so können sie einerseits ihre Sprachkenntnisse vertiefen, ihre Sprechfertigkeit verbessern, bzw. andere Kulturen kennen lernen.

x