Zsuzsa Bognár

 

Was ist Ihr Spezial- oder Forschungsgebiet? Wie lange beschäftigen Sie Sich mit diesem Thema? Wie lange unterrichten Sie an der KPPU?
Mein Spezialgebiet ist die österreichsiche Literatur um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. Seit 1995 unterrichte ich an der KPPU.

Haben Sie während Ihrer Universitätsstudien eine ausländische Unversität besucht und dabei eine Lehrveranstaltung belegt?
Ich musste 1981 an einem Teilstudium an der Jenaer Universität teilnehmen.

Wenn schon, dann wie haben Sie das Land und die Universität ausgewählt; hatten Sie vorherige Kenntnisse über den Dozenten der gewählten Lehrveranstaltung?
In der DDR hatten wir keine Wahlmöglichkeit. 

Haben Sie Erfahrungen in der letzten Zeit über den Unterricht und die Studierenden ausländischer Universitäten?
Ich hatte in der letzten Zeit die Möglichkeit, an der Wiener und der Duisburg-Essener Universität Lehrveranstaltungen zu besuchen.

Haben Sie schon an einer ausländischen Universität unterrichtet oder geforscht, oder mit den dortigen Lehrenden eine Kooperation gehabt?
Gemeinsame Forschungsprojekte habe ich mit den Lehrenden diverser Universitäten, z. B. von Duisburg-Essen, Bratislawa, Klausenburg, Großwardein.

Was meinen Sie, warum wählen relativ viele ausländische Studenten Ihre Veranstaltung?
Sie können manche Veranstaltungen von mir an der Heimatuniversität anerkennen lassen.

Was für Erfahrungen haben Sie bezüglich der Ihre Veranstaltung besuchenden AuslandsstudentInnen?
Im Allgemeinen sind sie aktiver und an den behandelten Themen mehr interessiert als die ungarischen Studierenden.

Haben Sie außerhalb der Lehrveranstaltung einen persönlichen Kontakt zu den AuslandsstudentInnen?
Nur wenn sie extra einen Anspruch dafür haben.

Haben Sie die Möglichkeit, Ungarn und die ungarische Kultur den AuslanddstudentInnen vorzustellen?
Das hängt von dem jeweiligen Kurs ab. An der Vorlesung Literaturen und Kulturen in der Monarchie habe ich dazu die Möglichkeit.

Warum unterrichten Sie gerne AuslandsstudentInnen?
Als Mutterrsprachler repräsentieren sie eine Herausforderung für unsere Germanistik-StudentInnen.

Finden Sie einen  relevanten Unterschied zwischen den Erwartungen der ausländischen und der ungarischen Studierenden?
Ausländische Studierende sind meistens kritischer und äußern ihre eigene Meinung.

Beraten Sie Ihre ungarischen StudentInnen bei ihren Erasmus-Studien? Nach welchen Gesichtspunkten?
Ja, ich schlage ihnen vor, solche Lehrveranstaltungen zu belegen, die sie nachträglich können anerkennen lassen, damit sie ihre Studien planmäßig fortführen.

 

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